Sind die Grünen wirtschaftsfeindlich?

Statement von Bastian Giroud, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen Der Zürcher Nationalrat Bastian Giroud, tritt im Wahlkampf 2015 als Ständeratskandidat der Grünen GPS, Zürich gegen einen der Hauptfavoriten der Schweizer Wirtschaftspolitiker, FDP-Nationalrat Ruedi Noser an. An der Delegiertenversammlung vom 22. August 2015 in Schaffhausen, erklärt Bastian Giroud, weshalb die Grünen keine Feinde der Schweizer Wirtschaft sind, aus welcher Perspektive sie gar als liberale Partei beurteilt werden sollten und von wem Bürokratie und Formularkriege aus seiner Sicht tatsächlich initiiert worden sind. Zum Statement von Bastian Giroud, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen

Als Unternehmer nach Bern

Christian Neuweiler, Nationalratskandidat und Stahlunternehmer, FDP TGSeit dem Abgang Peter Spuhlers (Stadler Rail) hat der Kanton Thurgau im Nationalrat keinen Unternehmer mehr. Das will Christian Neuweiler ändern. Der 56-jährige Maschinenbau-Ingenieur leitet dicht an der Grenze zu Deutschland ein Stahlunternehmen mit 70 Angestellten. Er präsidiert die Kantonale Industrie- und Handelskammer und führt in weiteren Verbänden die Berufsbildung so voran, “damit unsere jungen Berufsleute zukunftsorientiert und überlebensfähig in die Arbeitswelt eintauchen können.” Nun will Neuweiler ins Bundesparlament um dort “die Position der Ostschweizer Werkplätze besser zu stärken.” – Im Interview mit wahlen.ch erklärt der Unternehmer, weshalb er an die Zukunft des Industriestandortes Schweiz glaubt, wie staatliche Eingriffe gut verankerte Unternehmen schwächen, und warum er sich für eine gute Beziehung zwischen einer “selbstbewussteren Schweiz” und der EU engagiert. Interview mit Christian Neuweiler, Nationalratskandidat und Stahlunternehmer, FDP TG

Gründungsversammlung SP MigrantInnen

Die SP St. Gallen lädt auf 22.08.2015 zur Gründungsversammlung SP MigrantInnen ein. Mit der Gründung will die SP unter anderem manifestieren, “dass ein guter Teil der Bevölkerung mit der Sündenbock-Politik nicht einverstanden ist, welche von den rechten Parteien zulasten von Minderheiten betrieben wird.”

Auf dem Programm sind Reden von Ständerat Paul Rechsteiner, Nationalrätin Barbara Gysi, Monika Simmler, Präsidentin SP Kanton St. Gallen, Arber Bullakaj, Vizepräsident SP Kanton St. Gallen, angesagt.

“progressive BEWEGUNG” der SP – nachgefragt

Herr A. Bullakaj, 28-jährig, aus dem Kosovo sitzt seit 2012 im Wiler Stadtparlament. Er ist mit acht Jahren vom Kosovo in die Schweiz immigriert und mit zwanzig Jahren eingebürgert worden.
Nun politisiert er für die SP und ist Mitinitiant für die „neue progressive Bewegung“, “SP MigrantInnen Kanton St. Gallen”. Als Beweggründe für diese neue Bewegung sagt er: “Im gegenwärtigen politischen Klima, in welchem die AusländerInnen und SchweizerInnen mit Migrationshintergrund vermehrt als Sündenbock herhalten müssen, braucht es die SP MigrantInnen mehr denn je. Durch die SP MigrantInnen Kanton St. Gallen wird ein Gegenpol zur oft hetzerischen Politik errichtet und somit die Wertschätzung gegenüber den Migrantinnen und Migranten ausgedrückt. Das Image der Migrantinnen und Migranten, welches in den letzten Jahren durch rechte Propaganda weitgehend zerrissen wurde, soll durch positive Kampagnen verbessert werden. Im globalisierten 21. Jahrhundert setzt sich die SP MigrantInnen Kanton St. Gallen für eine soziale Schweiz und eine faire Demokratie ein.” Zum offiziellen Wortlaut der Medienmitteilung der SP St. Gallen

Dazu, sehr geehrter Herr Bullakaj hätte ich einige Fragen.

Walter Ostermeier, Kommentare und BeiträgeEin Kommentar von Walter Ostermeier

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Guerilla-Taktik

Sollte irgendwo auf dieser Welt noch ein Lehrstuhl für angewandte Guerilla-Taktik zu haben sein, kann es dafür nur einen Kandidaten geben: Alexis Tsipras. Nach seinem fulminanten Sieg bei der Abstimmung über mögliche Reformen zeigt sich Griechenlands Premierminister von seiner staatsmännischen Seite. Er verspricht eine rasche Lösung im Schuldenkonflikt und feuert seinen Finanzminister, der Griechenlands Geldgeber vor dem Referendum mit dem Titel „Terroristen“ schmückte.

Wird Tsipras gegenüber dem griechischen Volk oder gegenüber den Geldgebern wortbrüchig? Weiterlesen

Beiträge zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft