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Rückblick Wintersession 2019: Was machen die Neuen im Nationalrat?

Rückblick Wintersession 2019: Was machen die Neuen im Nationalrat?

politik.ch liefert regelmässig am Ende der Session eine Auswertung von Daten zum Ratsbetrieb. Nach der ersten Session der neuen Legislatur richten wir unser Augenmerk insbesondere auf die neu in den Nationalrat eingetretenen Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Wer traut sich schon mitzumachen? Und wer war überhaupt da?

Getrauen sich die Neuen noch nicht?

Wer enthielt sich in der Wintersession am häufigsten der Stimme? Augenfällig ist, dass sich unter den ersten zehn «Enthaltsamsten» gleich fünf Neue befinden: Angeführt wird die Liste vom bisherigen Martin Landolt, BDPler aus Glarus, der bei 199 Abstimmungen 16 mal den gelben Knopf drückte. Dahinter folgen mit Thomas Brunner (GLP SG), Stefania Prezioso Batou (Ensemble à Gauche/solodaritéS) und Anna Giacometti (FDP GR) gleich drei Novizen und Novizinnen. Es stellt sich also die Frage: Getrauen sich die Neuen noch nicht mitzumachen?

Die fünf „enthaltsamsten“ neuen Mitglieder des Nationalrats der vergangenen Wintersession 2019.

Wer war alles da? (Und wer nicht?)

Grün ist die dominierende Farbe dieses Wahljahres. Grün dominiert aber auch die Liste der Abwesenden unter den Neuen (zumindest im Parteienlogo). Jean-Pierre Gallati (SVP AG) führt die Liste an; knapp ein Drittel aller Abstimmungen hat er verpasst. Noch häufiger abwesend war einzig Yves Nidegger (SVP GE), der von 199 Abstimmungen 80 mal unentschuldigt gefehlt hat (40,2%). Hinter Gallati folgen mit Kurt Egger (TG) und Sophie Michaud Gigon (VD) zwei Grüne. Insgesamt lässt sich sagen, dass unter den Top Ten aller Abwesenden die neu vereidigten Parlamentarierinnen und Parlamentarier knapp ein Drittel ausmachen – was auch in etwa ihrer Stärke im Rat entspricht

Die Top-5-Liste der abwesenden neu vereidigten Parlamentarierinnen und Parlamentarier des Nationalrats der vergangenen Wintersession 2019.

P.S.: Der in den Medien als „Schwänzerkönig“ betitelte Roger Köppel (SVP ZH) ist in dieser Session vom ersten Platz auf den 63. gerutscht und teilt sich diesen mit zehn seiner Ratskolleginnen und -kollegen, die ebenfalls nur fünf mal in dieser Session fehlten…


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